Diversität vs. Homogenität
Ich habe zwar selber den Beitrag „Diversität versus Homogenität“ genannt, ich bedauere es schon jetzt: wieso eigentlich „versus“? Wieso muss immer alles entgegengesetzt werden? Des Vergleiches wegen, klar. Eine Gewohnheit aus dem wissenschaftlichen Diskurs, die Kapitel „irgendwas“ gegen „irgendwas“ zu nennen. Die kämpfen aber nicht miteinander, die Begriffe, oder doch?

Was ich in diesem Beitrag highlighten (ein englisches Wort, wiederum der Diversität wegen) wollte, waren nur die weiteren Erläuterungen von „Diversity“ mittels ihres Vergleichs… oder, ja, Entgegensetzung mit der Homogenität. Homogene Schulklassen oder Hochschulklassen, oder einfach homogene Gesellschaften werden als eine Umgebung angesehen, wo es einem Neuling, einem „Alien“ sehr schwer gehen sollte, falls er (oder sie) sich dort einleben muss. Wenn man aber darüber wirklich nachdenkt… gibt es noch heutzutage irgendwo „homogene“ Gesellschaften, Klassen, Gruppen?.. Die existieren in der Wirklichkeit nicht mal in der Natur, und die gab es auch wohl nie.

Von Wikipedia wird „Homogenität“ folgend definiert:

Homogenität

und hier sieht man, dass der Begriff eigentlich in vielen Sphären Gebrauch findet.

Uns interessiert aber nicht physische oder mathematische Homogenität, sondern die sogenannte „kulturelle Homogenität“. Hier der Link mit dem Beitrag und dem Video, das diesen widersprüchlichen Begriff klarer machen bzw. der Diskussion einen Ansporn geben sollte:

Kulturelle Homogenität als Wachstumskenntnis